FAQ
Wie wir arbeiten und wie ein Energieprojekt entsteht
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Häufig gestellte Fragen
Wir entwickeln Energieprojekte von der ersten Idee bis zur Investitionsreife, koordinieren Genehmigungen und Netzanschluss, vermitteln fertige Projekte an passende Investoren, liefern Batteriespeichersysteme und beraten Kunden, die in Europa investieren wollen.
Der Unterschied: Bei uns sind diese Bereiche nicht voneinander getrennt. Die meisten Probleme, an denen ein Energieprojekt hängen bleibt, sind nicht technischer Natur, sondern finanzieller, rechtlicher oder verfahrensbezogener Art. Wenn Energie-Know-how und Investmentberatung an einem Tisch sitzen, gibt es weniger Schnittstellen und weniger böse Überraschungen.
Nein. Installation, Bau und Inbetriebnahme führen wir nicht selbst aus, und das ist eine bewusste Entscheidung.
Unsere Aufgabe sind Projektentwicklung, Prozesskoordination, kaufmännische Strukturierung und Beratung. Wenn gebaut werden muss, bringen wir Sie mit EPC-Firmen im jeweiligen Land zusammen, deren Referenzen wir geprüft haben, und begleiten den Prozess in Ihrem Auftrag. Weil wir selbst nicht bauen, bleiben wir unabhängig. Das ist gerade bei der Auswahl eines Auftragnehmers wichtig.
Unser Büro befindet sich in Hasselt, Belgien. Unsere Schwerpunktmärkte sind Belgien, Deutschland, Bosnien und Herzegowina sowie Italien.
Darüber hinaus arbeiten wir mit Partnern in den Niederlanden, Frankreich, Luxemburg, Spanien, Schweden, Serbien, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien, im Kosovo und in der Türkei zusammen.
Ein Land nehmen wir erst dann auf unsere Landkarte, wenn wir dort juristische und technische Ansprechpartner haben, denen wir vertrauen. Lieber lehnen wir ein Mandat in einem Markt ohne eigenes Netzwerk ab, als dort auf Kosten eines Kunden Lehrgeld zu zahlen.
Unser Gründungsteam blickt auf 25 Jahre Erfahrung in Investmentberatung, Finanzberatung, Projektbewertung und internationalem Handel zurück. Ein großer Teil davon stammt aus grenzüberschreitenden Transaktionen, bei denen unterschiedliche Rechtssysteme und Geschäftskulturen zusammengebracht werden mussten.
In der Energiebranche zählen Geduld und gutes Prozessmanagement genauso viel wie technisches Wissen. Wo ein Projekt ins Stocken geraten wird, erkennt man nur, wenn man ähnliche Verfahren schon viele Male durchlaufen hat.
Direkt auf Englisch, Türkisch und Deutsch. Da wir in Belgien ansässig sind, übernehmen unsere Partner niederländische und französische Korrespondenz sowie Behördeneinreichungen. Auf dem Balkan arbeiten wir mit Fachleuten zusammen, die in der jeweiligen Landessprache tätig sind.
Bei grenzüberschreitenden Projekten ist das wichtiger, als es zunächst scheint. Eine falsch übersetzte Vertragsklausel oder eine missverstandene Vorschrift kann Monate kosten.
Das hängt vom Auftrag ab. Projektentwicklung und Koordination rechnen wir über ein monatliches Beratungshonorar oder einen Festpreis je Projektphase ab. Projektverkäufe laufen überwiegend erfolgsabhängig, ein Honorar wird also erst mit Abschluss der Transaktion fällig. Batteriespeicher kalkulieren wir projektbezogen und weisen jede Position einzeln aus. Investmentberatung bieten wir als Paket oder auf Stundenbasis an, Honorare externer Fachleute werden gesondert ausgewiesen.
Das Erstgespräch und die erste Einschätzung sind kostenlos. Die Vergütung wird vor Beginn der Arbeit immer schriftlich vereinbart, und verdeckte Provisionen nehmen wir nicht an.
Sie können es selbst machen. Die Frage ist nur, was es Sie kostet.
Wer ein Energieprojekt im Ausland entwickeln will, muss die dortige Gesetzgebung kennen und wissen, wie sich der Netzbetreiber in der Praxis verhält, welchem Anwalt man vertrauen kann, welchen Steuerberater man nimmt und wer in diesem Markt tatsächlich kauft. Ein solches Netzwerk von Grund auf aufzubauen dauert Jahre, und die Fehler auf dem Weg dorthin kosten meist mehr als das Beraterhonorar.
Unsere Aufgabe ist es, Ihnen dieses Netzwerk fertig zur Verfügung zu stellen und das Hindernis zu sehen, bevor Sie darauf stoßen.
Es dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten und findet online statt. Wir wollen verstehen, was Sie brauchen, und Ihnen ein realistisches Bild vom weiteren Weg geben. Das Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Bringen Sie mit, was Sie haben: Land und Leistung des Projekts, vorhandene Unterlagen, Stand bei Fläche und Netzanschluss, oder bei einer Investitionsanfrage Zielland, Branche und Budgetrahmen. Wenn Sie noch keine Unterlagen haben, kommen Sie trotzdem. Dann klären wir gemeinsam, was noch fehlt.
Am Ende sagen wir Ihnen offen, ob Ihr Anliegen in unseren Kompetenzbereich fällt. Wenn nicht, sagen wir es Ihnen auch.
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Häufig gestellte Fragen
Das hängt vom Land, von der Projektart und von der Netzsituation ab.
Bei Solarprojekten vergehen von der Flächensicherung bis zur Baureife üblicherweise 12 bis 30 Monate. Bei Batteriespeichern ist die Netzanschlusszusage der entscheidende Faktor, und in Regionen mit ausgelastetem Netz kann das länger dauern.
Typische Gründe für Verzögerungen sind Warteschlangen bei Netzanschlussanträgen, Umweltgenehmigungen, ungeklärte Flächenrechte und Gesetzesänderungen. Einen realistischen Zeitplan können wir erst nennen, wenn Land und Region feststehen.
Ja, aber zuerst müssen wir klären, ob die Fläche wirklich geeignet ist.
Wir prüfen Flächennutzung und Planungsrecht, die Entfernung zum nächsten realistischen Netzverknüpfungspunkt, die verbleibende Netzkapazität in der Region, Hangneigung und Bodenbeschaffenheit, die Nähe zu Schutzgebieten sowie mögliche Komplikationen im Grundbuch.
Diese erste Prüfung dauert meist einige Wochen. Fällt das Ergebnis negativ aus, sagen wir das klar. Niemandem ist geholfen, wenn man monatelang an einer ungeeigneten Fläche arbeitet und am Ende gegen eine Wand läuft.
Freiflächen- und Dachanlagen, gewerbliche und industrielle PV, Eigenverbrauchsmodelle, Projekte auf Basis eines Stromabnahmevertrags (PPA), eigenständige Batteriespeicher sowie hybride Anlagen aus PV und Speicher.
Windprojekte entwickeln wir nicht selbst, bei der Vermittlung an Investoren betreuen wir aber auch Windportfolios.
In der Projektentwicklung arbeiten wir in der Regel mit Projekten ab 5 MW, weil sich die Fixkosten der Entwicklung bei kleineren Anlagen nicht rechnen.
Bei gewerblichen und industriellen Dachanlagen, Eigenverbrauchsmodellen und der Lieferung von Batteriespeichern liegt die Schwelle niedriger. Für Batteriespeicher erstellen wir Angebote in jeder Größenordnung, schon ab einem einzelnen Container.
Ja, in zwei Teilen. Die technische Machbarkeit umfasst Ertragsprognosen, Kapazitätsplanung, Anlagenlayout, Eignung des Netzanschlusses und Technologieauswahl. Die wirtschaftliche Machbarkeit umfasst Investitionskosten, Erlösmodell, Betriebskosten, Cashflow-Prognosen, internen Zinsfuß (IRR) und Amortisationszeit.
Beide Teile bewerten wir gemeinsam. Ein Projekt, das technisch hervorragend aussieht, wirtschaftlich aber keinen Sinn ergibt, kommt häufig vor. Deshalb erstellen wir die beiden Studien nie getrennt voneinander.
Eine Solaranlage nutzt ihre Netzanschlusskapazität nie über den ganzen Tag aus. Die Erzeugung steigt am Morgen, erreicht mittags ihren Höhepunkt und fällt am Abend ab, während das Anschlussrecht rund um die Uhr besteht.
Mit einem Speicher lässt sich am selben Netzverknüpfungspunkt deutlich mehr verdienen. Überschüssiger Mittagsstrom wird gespeichert und abends zu höheren Preisen verkauft, und die Anlage kann zusätzlich an den Regelenergiemärkten teilnehmen.
In europäischen Märkten mit knapper Netzkapazität wird das zum Standard. Je schwieriger neue Anschlussrechte zu bekommen sind, desto naheliegender ist es, einen bestehenden Anschluss besser zu nutzen.
Typische Positionen, je nach Land unterschiedlich, sind Options- oder Pachtzahlungen für die Fläche, Gebühren und Sicherheitsleistungen für den Netzanschlussantrag, Kosten für Umwelt- und Fachgutachten, Rechtsberatung, Gründung und laufende Kosten der Projektgesellschaft, Vermessung und Baugrunduntersuchung sowie Beratungshonorare.
Diese Positionen fassen wir zu Beginn in einem Budget zusammen und zeigen, welche Zahlung in welcher Phase fällig wird. Das häufigste Problem in der Entwicklung sind nicht die Gesamtkosten, sondern dass niemand die Liquidität geplant hat.
Eine erste Einschätzung können wir geben. Dafür brauchen wir den Projektstand, die Leistung, den Status des Netzanschlusses, die Flächenrechte und die Marktbedingungen im jeweiligen Land.
Der Wert hängt im Kern von drei Dingen ab: welche Rechte bereits gesichert sind, wie viel Risiko noch besteht und wie groß das Interesse der Käufer in diesem Markt gerade ist. Zwischen einem Projekt in der Frühphase und einem baureifen Projekt kann der Preis pro Megawatt um ein Vielfaches auseinanderliegen.
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